Ein 75-Jähriger beleidigt Bundesrätin Karin Keller-Sutter mit einem KI-Chatbot – ein Vorfall, der die Grenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz aufzeigt. Wie soll die Schweizer Politik KI regulieren?
Vor wenigen Wochen wurde FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf der Plattform X übel beschimpft. Der Absender war ein 75-jähriger Mann, der Elon Musks KI-Chatbot «Grok» nutzte, um mit vulgären und sexistischen Sätzen über die Bundesrätin herzuziehen. Mittlerweile hat Keller-Sutter Strafanzeige erstattet.
Der Fall wirft viele Fragen auf.
Wer ist schuld, wenn jemand mit einer KI eine Bundespolitikerin beleidigt? Wer haftet für all die gesellschaftlichen Folgen dieser neuen Technologie? Wie kann man KI regulieren? Und wozu ist die KI künftig noch im Stande?
Der Politik-Podcast «Politbüro» widmet sich heute einem der grössten Themen unserer Zeit. Host Philipp Loser, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz zeigen, wie der Schweizer Politbetrieb auf die Künstliche Intelligenz reagiert und diskutieren über mögliche Regulierungen.
Produktion: Sara Spreiter