Politbüro

Reich, reicher, superreich: Sind Millionäre eine Gefahr für die Demokratie?

Episode Summary

Über 400 Millionärinnen und Milliardäre haben in einem Aufruf am WEF höhere Steuern für Reiche gefordert. Sie sehen die Demokratie in Gefahr. Stimmt das?

Episode Notes

Das WEF 2026 ist vorbei: Sehr viel Geopolitik, ziemlich viel Aufregung, zu viel Trump. Daneben etwas Macron mit Sonnenbrille – und der Bundesrat war auch noch da.

In diesem ganzen Trubel ging eine Sache etwas unter: In einem Aufruf haben über 400 Millionäre und Milliardärinnen mehr Steuern für Superreiche gefordert. Sie sehen die Demokratie in Gefahr, wenn Vermögen immer ungleicher verteilt ist. Das ist eine Forderung, die man bisher nur von ganz links kennt.

Verändert sich das gerade? Wie ist das in der Schweiz – immerhin das Land mit der höchsten Millionärsdichten überhaupt? Warum spricht man hier ganz anders über Geld und Reichtum als in anderen Ländern? Wie viel politischen Einfluss haben Millionäre hier? Und muss sich ändern?

Darüber diskutieren Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi, Meinungschef Fabian Renz und Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.

Produzent: Noah Fend

Mehr zum Aufruf der 400 Millionären und Milliardären lest ihr hier.

Und hier gibts ein paar Hintergründe dazu, wie gut verdienende Menschen in der Demokratie systematisch mehr Gewicht haben als einkommensschwächere.