Was als Wirtschaftsforum begann, ist längst mehr als das. Das WEF in Davos ist dieses Jahr so politisch wie selten. Aber kommt auch etwas Konkretes dabei heraus?
Es ist wieder WEF. Privatjets, Helikopter, gepanzerte Limousinen fugen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus der ganzen Welt nach Davos. Die Hotelpreise steigen ins Unermessliche, eine Pizza Margherita kostet 40 Franken – und Davos wird für eine Woche zur Hochsicherheitszone.
Dieses Jahr steht das World Economic Forum unter speziellen Vorzeichen: Die geopolitische Lage ist so angespannt wie schon lange nicht mehr – und Donald Trump kommt höchstpersönlich vorbei. Es geht deshalb auch um die grossen Themen. Um Venezuela, Grönland, die Ukraine, um den Nahen Osten.
Und dann ist es auch noch das erste Mal, dass nicht mehr WEF-Gründer Klaus Schwab das Sagen hat.
Was ist vom WEF zu erwarten? Lohnt sich der riesige Aufwand rund um das Weltwirtschaftsforum heute noch? Und wie gross ist die Chance, dass diese Ausgabe tatsächlich etwas bewirkt?
Das diskutiert Host Philipp Loser mit Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble – in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro».
Produzent: Noah Fend