Zuletzt zog es gleich mehrere national bekannte Politikerinnen und Politiker vom Nationalrat zurück in Kantons- oder Stadtregierungen. Was sagt das über unser politisches System aus?
Andri Silberschmidt steht irgendwo in einem Zürcher Park, im Hintergrund zwitschern die Vögel. Er trägt beige Anzugshosen, ein hellblaues Hemd, die Haare perfekt zur Seite gegelt, die Hände vor dem Bauch gefaltet – und sagt in die Kamera: «Ja, ich will Regierungsrat des Kantons Zürich werden.»
Jetzt also auch er: Der erst 32-jährige FDP-Nationalrat will sich im April 2027 in die Zürcher Kantonsregierung wählen lassen – und damit die nationale Politik verlassen.
Andri Silberschmidt ist damit nicht der Einzige. Zuletzt zog es gleich mehrere national bekannte Politikerinnen und Politiker zurück in die Regierungen ihrer Kantone oder Städte: Aline Trede (Kanton Bern), Roger Nordmann (Kanton Waadt), Balthasar Glättli und Celine Widmer (beide Stadt Zürich) sind die jüngsten Beispiele.
Warum machen sie das? Kommt das häufiger vor als früher? Und was sagt das über unser politisches System?
Das besprechen Chefredaktorin Raphaela Birrer, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Weiterführende Links: