Der Fall Patrick Fischer zeigt: Die Gesellschaft ist bezüglich der Coronazeit noch immer tief gespalten. Wer für die Aufarbeitung der Pandemie zuständig? Und was wurde bereits getan?
Patrick Fischer ist weg – und der Corona-Graben wieder da. Die Entlassung des Eishockey-Nationaltrainers Patrick Fischer und die heftigen Reaktionen darauf zeigen eindrücklich: Die Coronazeit ist noch längst nicht vergessen. Zwei unversöhnliche Lager stehen einander weiterhin gegenüber – und es braucht wenig, um den Streit neu zu entfachen. Unter Umständen reicht schon eine Trainerentlassung.
Die, die sich damals vom Staat ungerecht behandelt gefühlt haben, fordern eine umfassende Aufarbeitung der Pandemiezeit. Nicht nur eine juristisch-politische, sondern auch eine moralische.
Inwiefern wurde das in der Schweiz gemacht? Braucht es das überhaupt? Und ist das Aufgabe des Staates?
Darüber sprechen Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Leiterin Jacqueline Büchi und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Schweizer Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Produktion: Jacqueline Wechsler, Sara Spreiter
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